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Leonardo da Vinci und die Frauen. Eine Künstlerbiografie.

Von Kia Vahland. Berlin 2019.

14, 5 x 22 cm, 348 S., zahlr. Abb., geb.

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Jahrtausendgenie, Universalgelehrter, Visionär: Leonardo da Vinci schuf nicht nur die legendäre »Mona Lisa«, sondern war Bildhauer, Architekt, Anatom, Ingenieur und Naturphilosoph. Das Wichtigste aber war ihm die Malerei, die er als das Leitmedium seiner Epoche betrachtete. Bislang übersehen wurde, worauf seine Kunst beruht: auf den Frauen. Von der stolzen jungen Maria bis zur weisen Mona Lisa, von der hintergründigen »Dame mit dem Hermelin« bis zur gütigen Heiligen Anna sind sie die Hauptfiguren seiner Gemälde. Um das Weibliche kreisen seine bahnbrechenden Überlegungen zur Naturgeschichte, zur Schöpfung und zur Kunst. Leonardo da Vinci, der in jeder Hinsicht seiner Zeit weit voraus war, hat selbstbewusste Frauen gemalt, und das auf eine völlig neuartige Weise: nicht mehr nur in Profilansicht, sondern frontal, nicht als ausstaffierte Objekte, sondern als eigenständige Wesen mit komplexer Persönlichkeit; er feiert ihren Eigensinn, ihren Verstand, ihre Emotionalität und ihre Verführungskraft - und erfindet so die moderne Frau als ebenbürtiges Gegenüber des Mannes. Kia Vahland schildert anhand von Leonardos Bildern, Texten und anderen historischen Quellen seinen gesamten Lebensweg und bezieht auch die Geschichten der bedeutenden Frauen wie Isabella d’Este oder Ginevra de Benci mit ein, die ihm Modell standen. Sie zeigt, wie es dem Maler gelang, Konventionen zu brechen und eine neue Sicht auf Frauen und Männer, Natur und Kunst, Wissenschaft und Politik zu entwickeln - und damit seinen Ruhm und seine Bedeutung bis heute zu begründen.