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Bücher > Geschichte ab 1949

Eliten in Ostdeutschland


Eliten in Ostdeutschland, G. Hinck
 
G. Hinck:
Eliten in Ostdeutschland
7-7886-9
Buch

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Artikelbeschreibung:
Warum nutzen die Funktionseliten in Ostdeutschland nicht ihre Möglichkeiten zur Gestaltung? Fehlen ihnen Visionen? Gunnar Hinck benennt das Dilemma der Manager und mahnt Veränderungen an.

Eigenschaften:
240 S., 12 x 20 cm, kart. (Ch. Links, 2007)

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Zusatzinfo zu: Eliten in Ostdeutschland
Gunnar Hinck
Eliten in Ostdeutschland
Warum den Managern der Aufbruch nicht gelingt

Warum nutzen die Funktionseliten in Ostdeutschland nicht ihre Möglichkeiten zur Gestaltung? Fehlen ihnen Visionen? Gunnar Hinck benennt das Dilemma der Manager und mahnt Veränderungen an.

Langtext:
Warum macht Ostdeutschland fast nur mit Krisennachrichten von sich reden? Warum sind so wenige engagierte Stimmen aus der Region zu hören? Eine Mitverantwortung dafür tragen die ostdeutschen Funktionseliten. Die Spitzen von Politik, Wirtschaft und Medien haben sich im bloßen Verwalten eingerichtet, anstatt Perspektiven zu entwickeln und Orientierung zu geben. Wie kamen sie nach der Wende auf diese Positionen?Westdeutsche Aufbauhelfer, ostdeutsche Seiteneinsteiger und frühere SED-Nachwuchskader sind einander nach wie vor fremd, sie verbindet einzig der Verlust an Gewissheiten.Gunnar Hinck zeigt den Zusammenhang zwischen ostdeutscher Krise und dem Führungspersonal auf und geht in 14 Porträts den biographischen Prägungen der Verantwortlichen nach. Zugleich entwickelt er Ideen, wie der Lähmungszustand in Ostdeutschland überwunden werden kann.

Autor: Gunnar Hinck
Jahrgang 1973, geboren in Stade, Studium der Politikwissenschaften, Publizistik und des Öffentlichen Rechts in Göttingen und Uppsala, Volontariat bei der Märkischen Oderzeitung in Frankfurt (Oder) und bei der Sächsischen Zeitung in Dresden, anschließend Redakteur für Innenpolitik bei der Mitteldeutschen Zeitung in Halle, lebt als freier Autor in Berlin.

Pressestimmen:
Es ist ein faszinierendes und aufschlussreiches Buch: Es verbindet das einfühlsame Porträt mit dem kühlen Blick auf gesellschaftliche Gruppen, Generationen, Typen. Indem es den Blick verengt auf die Beschreibung der wenigen Funktionsträger, sagt es mehr über die Missstände in Ostdeutschland als viele Bücher, die sich Größeres vorgenommen haben.
Christian Esch, Berliner Zeitung

So spannende, so genau und anregend ausgeführte Ostler-Porträts hat man seit Alexander Osangs Abschied von der Berliner Zeitung nicht mehr gelesen. (...) Ein Buch, mit Gewinn zu lesen. Man sieht, was ist.Und das, was hätte sein können.
Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung

Ein überfälliges, ein frisches und freches Buch. Gunnar Hinck wägt nicht ab, eiert nicht rum, polemisiert. Nicht so sehr im Stil, aber in der Sache.
Jens Voigt, Freies Wort

Mit seinem ersten Buch hat Gunnar Hinck eine komplexe Problemlage in lebendigem Stil und gut nachvollziehbar auf den Punkt gebracht sowie Lösungen angedeutet. Eine hoffentlich produktiv wirkende Provokation!
Thomas Ahbe, Deutschland Archiv

Hincks Einführung, die ein Viertel des Buches ausmacht, beschreibt die Zustände im Osten der Republik nachdrücklich und scharfsinnig, die 14 Interviews mit Funktionseliten wir Wolfgang Böhmer, Matthias Platzeck und jenoptik-Chef von Witzleben stimmen bisweilen hoffnungsfroh, sprechen in der Hauptsache aber Bände über die Endlosschleife eines allseitigen Versagens.
Ellen Kositza, Sezession

Vor allem wegen der gut geschriebenen Porträts einflussreicher Personen aus Poltik und Wirtschaft ist das Buch Wissenschaftlern und Journalisten zur Lektüre zu empfehlen.
Zeitschrift f. Politikwissenschaft
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Beschreibung
Wer sind eigentlich die Stimmen des Ostens? Wie heißen die Vordenker, wer entwickelt die Konzepte? Nicht zufällig wissen die wenigsten eine Antwort auf diese Fragen, denn in den neuen Bundesländern agiert eine stille Elite ohne vernehmbare Sprache. Sie kann kaum Orientierung geben, da sie selbst auf der Suche ist und beschränkt sich vor allem darauf, die Gegenwart zu verwalten. Doch das kann sich der Osten eigentlich nicht leisten. Die Lage ist dramatisch und wird auf absehbare Zeit kaum besser. Es ist nicht nur der Westen, der wirtschaftlich dominiert und den Osten durch Transfergeld am Leben erhält, sondern er setzt auch die Normen und prägte die Themen der öffentlichen Diskussion. Warum hat der Osten in der heutigen Bundesrepublik noch keine eigene selbstbewusste Rolle gefunden? Gunnar Hinck macht dafür die Funktionseliten vor Ort verantwortlich, jene Führungskräfte in Politik, Wirtschaft und Medien, die eigentlich neue Entwicklungspfade aufzeigen sollten und die auch die Macht hätten, alternative Konzepte auszuprobieren. Doch manch eingesetzter Manager lebt geistig noch im Westen und die Chefs aus dem Osten sind eher Pragmatiker denn Visionäre. In 14 Porträts skizziert der Autor die menschliche Dimension der Problematik und unterbreitet zugleich 15 Vorschläge zur Verbesserung der Lage.

Autorenporträt
Gunnar Hinck, geboren 1973 in Stade, studierte in Göttingen und Uppsala Politikwissenschaften, Publizistik und Öffentliches Recht. Volontariat bei der Märkischen Oderzeitung in Frankfurt/Oder und bei der Sächsischen Zeitung in Dresden, anschließend Redakteur für Innenpolitik bei der Mitteldeutschen Zeitung in Halle. Lebt heute als freier Autor in Berlin.

Einsteiger/Laien



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