Die Deutschen und der Osten - Feindbild und Traumland |
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W. Wippermann: Die Deutschen und der Osten - Feindbild und Traumland 7-9189-0 Buch
Artikel ist auf Lager - sofortige AuslieferungArtikelbeschreibung: Wippermann verfolgt das Verhältnis der Deutschen zum Osten durch die Geschichte: Von dort drohte die 'Überflutung' durch fremde Völker, die 'Horden' aus dem Osten. Aber es gab auch den 'Drang nach Osten' - der von Hitler beanspruchte 'Lebensraum im Osten'. Nach dem 2. Weltkrieg fürchteten sich die Deutschen vor dem kommunistischen Osten. Heute scheint dort dagegen ein anderes Drohbild aufzugehen: das des islamistischen Orients. Eigenschaften: 158 S., 14 x 22 cm, geb. (Primus, 2007)
Zusatzinfo zu: Die Deutschen und der Osten - Feindbild und Traumland Beschreibung Überall auf der Welt geht die Sonne im Osten auf. Für die Deutschen ist der Osten jedoch nicht nur eine Himmelsrichtung, sondern ein ebenso gefürchteter wie anziehender Raum Feindbild und Traumland zugleich.Wolfgang Wippermann unterscheidet hier zwischen vier »Osten«: dem religiösen, dem europäischen, dem kommunistischen politischen und dem orientalischen islamistischen Osten. Das Bild des europäischen Ostens war besonders großen Schwankungen ausgesetzt. Dabei änderte sich auch sein geographischer Ort. Die in Mittelalter und Früher Neuzeit so gefürchteten Hunnen und Türken kamen eher aus dem Südosten. Russland war ursprünglich im Norden angesiedelt und wurde erst im 19. Jahrhundert zum bedrohlichen »Riesenreich im Osten«. Der von Hitler beanspruchte »Lebensraum im Osten« sollte sogar bis zum Ural reichen. Nach Hitler fürchteten sich die Deutschen vor dem kommunistischen »Osten«, der mitten in Deutschland an den »Westen« grenzte. Heute rechnen einige Deutsche die Gebiete des historischen Mitteldeutschlands zum »Osten«, bezeichnen deren Bewohner als »Ossis« und ängstigen sich vor dem islamistischen Orient. Wolfgang Wippermann erzählt eine ebenso spannende wie spannungsgeladene Geschichte und analysiert das Verhältnis der Deutschen zum Osten durch die Geschichte. Autorenporträt Wolfgang Wippermann, geboren 1945 in Bremerhaven, ist Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Zahlreiche Gastprofessuren und Veröffentlichungen. |
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